Ausschuss für Bildung Jugend und Sport
Olympia 2018: Bewerber stellen Konzept vor
Der Bayerische Landtag unterstützt mehrheitlich die Bewerbung Münchens um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018: CSU, SPD, Freie Wähler und FDP plädierten am 10. Dezember im Ausschuss für Bildung, Jugend, und Sport unisono für die Austragung der Spiele in Bayern. Dagegen unterstrich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ihre ablehnende Haltung.
Text: Anna Schmid | Fotos: Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH
Ob die Olympischen Winterspiele 2018 sowie die Paralympischen Spiele nach Bayern kommen, wird das IOC im Juli 2011 entscheiden. Falls die Wahl auf Bayern fällt, sollen die Wettkämpfe in München und in Oberammergau, Garmisch-Partenkirchen und am Königsee stattfinden. Mit Hinweis auf Nachhaltigkeit vor dem IOC punkten
Die Landeshauptstadt setzt bei der Bewerbung auf Infrastruktur, die es zum Teil bereits seit den Olympischen Spielen von 1972 gibt. Die Bewerbungsgesellschaft, die die ersten klimaneutralen Spiele der Geschichte veranstalten will, möchte auch vor diesem Hintergrund mit dem Hinweis auf Nachhaltigkeit vor dem IOC punkten.
Siegfried Schneider (CSU), Leiter der Staatskanzlei, und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), die gemeinsam vor dem Landtagsausschuss für die Spiele in Bayern warben, zeigten sich davon überzeugt, dass keiner der Konkurrenten in dieser Hinsicht besser aufgestellt sei als München: „Ich bin davon überzeugt, dass es ein gutes Konzept ist“, sagte Staatsminister Siegfried Schneider. Und Christian Ude betonte: „Eine größere Nachhaltigkeit als die Wiedernutzung der Anlagen von 1972 kann man nirgendwo bieten.“ Trotz ihres wirtschaftlichen Nutzens seien die Spiele nicht nur ein kommerzielles Spektakel: „Olympische Spiele sind die größten Feste der Völkerverständigung, die wir kennen“, so der Münchner Oberbürgermeister.
Thomas Schmid, Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, und Georg Grabner, Landrat Berchtesgadener Land, äußerten die Hoffnung, dass die Spiele frischen Wind in ihre Region bringen, dass neue Hotels gebaut oder veraltete Sportanlagen modernisiert werden.
Ausschussmitglied Gerhard Wägemann (CSU), zugleich Vorsitzender des bayerischen Landessportbeirats, bewertete das Bewerbungskonzept als nachhaltig und ökologisch sinnvoll. Er betonte, die Ausrichtung der Olympischen Spiele biete große Entwicklungschancen für den Breitensport, warnte aber davor, Mittel für diesen zugunsten Olympias zu kürzen.
Mit Ausnahme von Bündnis 90/ Die Grünen bekräftigten die Fraktionen ihre Zustimmung zur Bewerbung. Ludwig Hartmann (Bündnis 90/ Die Grünen) sagte vor dem Ausschuss, die Ausrichtung der Spiele bringe der Region langfristig keinen Mehrwert. Günther Felbinger (FW) wies diese Kritik zurück und verwies auf die nachhaltige Weiterentwicklung unter anderem der Verkehrsinfrastruktur. Renate Will (FDP) sagte, Olympia sei eine Möglichkeit, Weltoffenheit und Toleranz zu zeigen, aber auch eine große Chance für München und Oberbayern. Harald Güller, sportpolitischer Sprecher der SPD, sagte, die Projekte, die jetzt angestoßen würden, hätten Bestand, selbst wenn die Bewerbung letztlich doch ohne Erfolg verlaufen sollte.
Thomas Schmid, Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, und Georg Grabner, Landrat Berchtesgadener Land, äußerten die Hoffnung, dass die Spiele frischen Wind in ihre Region bringen, dass neue Hotels gebaut oder veraltete Sportanlagen modernisiert werden.
Ausschussmitglied Gerhard Wägemann (CSU), zugleich Vorsitzender des bayerischen Landessportbeirats, bewertete das Bewerbungskonzept als nachhaltig und ökologisch sinnvoll. Er betonte, die Ausrichtung der Olympischen Spiele biete große Entwicklungschancen für den Breitensport, warnte aber davor, Mittel für diesen zugunsten Olympias zu kürzen.
Mit Ausnahme von Bündnis 90/ Die Grünen bekräftigten die Fraktionen ihre Zustimmung zur Bewerbung. Ludwig Hartmann (Bündnis 90/ Die Grünen) sagte vor dem Ausschuss, die Ausrichtung der Spiele bringe der Region langfristig keinen Mehrwert. Günther Felbinger (FW) wies diese Kritik zurück und verwies auf die nachhaltige Weiterentwicklung unter anderem der Verkehrsinfrastruktur. Renate Will (FDP) sagte, Olympia sei eine Möglichkeit, Weltoffenheit und Toleranz zu zeigen, aber auch eine große Chance für München und Oberbayern. Harald Güller, sportpolitischer Sprecher der SPD, sagte, die Projekte, die jetzt angestoßen würden, hätten Bestand, selbst wenn die Bewerbung letztlich doch ohne Erfolg verlaufen sollte.


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